News, Tipps & Tricks

Kleiner Beutenkäfer

Kleiner Beutenkäfer erneut in Süditalien nachgewiesen!

 Kleiner Beutenkäfer

2015
Nachdem es im Jahr 2015 um den kleinen Beutenkäfer in Europa lange ruhig blieb, wurde er ab Mitte Septemer 2015 erneut auf mehreren Bienenständen nachgewiesen. Die betroffenen Bienenstände liegen wie der Ausbruchsherd im letzten Jahr in der Provinz Kalabrien in Süditalien. Wie es scheint, konnte trotz rigorosem Bekämpfungskonzept der Schädling nicht vollständig eliminiert werden.


2014
Mitte September 2014 wurde der kleine Beutenkäfer (Aethina tumida) in Süditalien (Provinz Kalabrien) festgestellt. In der Folge wurden die Bienenstände in einer 20km Schutzzone systematisch und in einer 100km Überwachungszone stichprobenweise kontrolliert. Um die Ausbreitung des kleinen Beutenkäfers zu verhindern wurden die betroffenen Beuten/Bienenstände angezündet. Leider konnte eine grössere Ausbreitung nicht verhindert werden, bzw. der kleine Beutenkäfer wurde nicht unmittelbar nach seiner Ankunft in Europa festgestellt. Anfangs November wurde der Schädling bereits auf über 50 Bienenständen festgestellt. Am 7. November wurde der kleine Beutenkäfer auf der Insel Sizilien bestätigt. Die Ausbreitung des kleinen Beutenkäfers ist alarmierend und verlangt von den Schweizer Imkerinnen und Imkern erhöhte Aufmerksamkeit. Aufgrund von Bienentransporten (Handel und Wanderimkerei) kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich der Beutenkäfer bereits nach Norditalien oder in andere Länder ausgebreitet hat.


Bitte beachten:

- Es ist untersagt, Bienen sowie Imkereiprodukte und -material aus Sizilien und Kalabrien in die Schweiz einzuführen.
- Umgehende Meldung an den Bieneninspektor falls der Verdacht auf den Beutenkäfer in den eigenen Bienenvölkern besteht.
Weitere ausführliche Informationen der kantonalen Bieneninspektoren: Appell an alle Imkerinnen und Imker

Bestätigte Fundorte und Ausbreitung:
Im Abschnitt Situazione epidemiologica kann eine Tabelle mit den bestätigten Funden sowie die aktuelle geografische Ausbreitung aufgerufen werden.

 

Wissenswertes:

Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV:
23.02.2015 www.kleiner-beutenkaefer.de (Neue Website zum Thema kleiner Beutenkäfer)
16.01.2015: Verstärkte Massnahmen im Kampf gegen den kleinen Beutenkäfer
Sept. 2014: Fachinformation für Schweizer Imker

arte Dokumentation über den kleinen Bienenbeutenkäfer in der USA
Video, Die Rache der Schöpfung - Untergang der Bienen. Über den kleinen Bienenbeutenkäfer wird ab Videomitte berichtet.

Jahresprogramm 2018

Generalversammlung 2018

Donnerstag, 1. März 19.30 Uhr. Bären Schinznach-Dorf

(GV 2019: Donnerstag, 07. März)

 

Züchterhöck im Kumet (Belegstand Villigen)

Donnerstag, 26. April 19.30 Uhr

 

Standbesuche, Sonntag, 17. Juni 2018 um 13.30 Uhr

Treffpunkt: Parkplatz Gasthof Bären; Schinznach-Dorf

Stände: Oberflachs, Schinznach-Dorf, Thalheim

 

Zusammenkünfte im Kumet (Fachapéro)

Montagabend, 19. März   19.30 Uhr

Dienstagabend, 10. April 19.30 Uhr

Sonntagmorgen, 06. Mai  09.30 Uhr

Mittwochabend, 06. Juni   19.30 Uhr            

Donnerstagabend, 28. Juni  19.30 Uhr

Mittwochabend, 08. August  19.30 Uhr 

           

Zuchtstoffabgabe, 7.+15. 5. und 28. 5. + 5. 6. 18.00 Uhr

An diesen Daten helfen erfahrene Imker beim Umlarven

 

Pensioniertentreff, Leiter Hans Hossle 056 441 13 52  

13. Juni, Mi. 14.00 Uhr, Schenkenbergerhof Thalheim

11. Juli, Mi. 14.00 Uhr, Vierlinden Bözberg

15. Aug. Mi. 14.00 Uhr, Am Bach Villnachern

 

Wassergehaltsmessungen im Kumet

Mittwoch, 06. Juni und Mittwoch, 08. August; jeweils 18.30–19.30 Uhr

 

Herbstreinigung Kumet, Samstag, 20. Oktober 9.00 Uhr  

 

Herbstversammlung: Mittwoch, 07. Nov. 19.30 Uhr

 

Öffentlichkeitsarbeit :
Heimatmuseum Schinznach: Geöffnet jeden 1. Sonntag im Monat (Mai – Nov.)
www.schinznach.ch/heimatmuseum

Dorffest Mandach: 4. + 5. August www.dorffest-mandach.ch

Grundkurs 1. Teil, Leiter: Peter Stadelmann

Königinnenzuchtkurs Leiter: Tobias Mathys

Zeichnungsfarben der Königinnen

2018 rot

 

Wie werde ich Imker/in

Was braucht es, um Imker/In zu werden?


- Interesse
Bienen halten kann von jedermann erlernt werden. Vorrausetzung sind Freude an der Natur und keine Angst vor krabbelnden Tieren. Die Imkerei kennt keine Altersgrenzen und eignet sich sowohl für Jugendliche, Erwerbstätige und Rentner.

- Zeit
Die für die Bienen benötigte Zeit hängt von mehreren Faktoren ab und kann nicht pauschal beantwortet werden. Der benötigte Zeitbedarf richtet sich beispielsweise nach Anzahl Völker, Erfahrung, Betriebsweise und Anfahrtsweg zum Bienenstand.
Generell soll für die Bienenhaltung genug Zeit eingerechnet werden, sonst ist es mit der Freude bald vorbei. Es empfiehlt sich deshalb am Anfang mit 2-3 Bienenvölkern zu beginnen. Die Arbeiten an den Bienenvölkern finden vorwiegend in den Monaten März bis Oktober statt. Bei 2-3 Bienenvölkern muss ein Arbeitsaufwand von einem halben Tag pro 2 Wochen eingerechnet werden. Im Winter ist die Zeit der Ruhe. Es reicht völlig aus alle 3-4 Wochen die Beuten von aussen zu kontrollieren.
Neben den Arbeiten an den Bienenvölkern fallen während des ganzen Jahres weitere Arbeiten wie Honig abfüllen, Mittelwände einlöten sowie Reinigungsarbeiten an. Für diese weiteren Arbeiten muss als Kleinimker ein weiterer Halbtag pro 2 Monate eingerechnet werden.

- Materialraum
In der Imkerei ist kein Bienenhaus notwendig. Bienenbeuten können einfach auch im Freien aufgestellt werden. Als Materiallager für leere Beuten, Waben und Imkerwerkzeug reicht etwas Platz in einem Abstellraum aus. Mit zunehmender Grösse einer Imkerei nimmt selbstverständlich auch der benötigte Platzbedarf zu.

- Geld
Mit einer Imkerei lässt sich in den ersten Jahren kein Geld verdienen. Besonders die Anfangskosten sind nicht zu unterschätzen.

Tipp:
Es lohnt sich, zuerst nur die notwendigsten Imkerutensilien (Grundausrüstung) anzuschaffen. Man braucht am Anfang nicht alles zu haben. Vielleicht besteht auch die Möglichkeit bei einem Imkerkollegen zu schleudern oder etwas auszuleihen.

Weiter muss man sich schon zu Beginn der Imkerei für eine Betriebsweise entscheiden:
- Magazin- oder Schweizerkasten?
- Welches Rähmchenmass?

Es kann sich lohnen auf Occasionen Ausschau zu halten. Lassen Sie sich jedoch keine alten Sachen oder Beuten/Rähmchen andrehen, welche nicht in ihre Betriebsweise passen!

Folgende Zusammenstellung gibt einen Überblick über die zu erwartenden Kosten. Die Preise können zwischen den Imkereifachgeschäften (insb. im Vergleich zum Ausland) stark variieren und sind nur als Richtpreise zu verstehen. Weiter beziehen sie sich jeweils auf die billigeren Artikel bei einer Auswahl.


Grundausrüstung (Magazinimkerei)

    Richtpreis
Grundausrüstung 1 Imkerschleier
1 Imkerbluse
1 Paar Imkerhandschuhe
1 Stockmeissel
1 Bienen-Bürste
1 Wasserzerstäuber
1 Reinigungsspachtel
1 Rauchmaschine
1 kg Tabak
Fr. 150.-
-
Fr. 200.-
Bedarf pro Bienenvolk
(einmalig)
1 Magazinbeute bestehend aus:
- 4 Zargen
- 1 Boden
- 1 Deckel
- 1 Absperrgitter
- 1 Futtergeschirr
- 1 Spanngurt
- 1 Ameisensäure-Verdunster
Fr. 200.-
-
Fr. 500.-
Bedarf pro Bienenvolk
(jährlich)
- 20 Rähmchen (gedrahtet)
- 1kg Mittelwände
- 20kg Futtersirup
- Varroabehandlungsmittel
Fr. 100.-
-
Fr. 170.-
Bienenvolk Wirtschaftsvolk, Ableger, Schwarm
je nach Grösse und Jahreszeit

Fr. 150.-
-

Fr. 250.-

     



Zusatzausrüstung (je nach Bedarf)

    Richtpreis
Honigernte - 1 Abdecklungsgefäss
- 1 Abdecklungsgabel
- 1 Doppelsieb
- 10 Honigkessel Kunststoff
Fr. 200.-
-
Fr. 350
.-
Honigschleuder
mit Motor Fr. 1000.-
-
Fr. 2500.-
Honigverarbeitung - 1 Abfüllkessel
- 1 Honigaufwärmer
Fr. 300.-
-
Fr. 450
.-
weiteres Imkermaterial - 1 Drahteinschmelzer
- 1 Zickzack-Roller
- 1 Gaslötlampe
- 1 Königin-Abfangglas
- 1 Zeichnungsgerät inkl. Farbe
- 1 Kunstschwarmkasten
- Honiggläser und -deckel

 

     

Links


Schweizerische Imkerorganisationen
VDRB - Verein deutschschweizerischer und rätoromanischer Bienenfreunde
SAR - Société d'Apiculture Romande
STA - Sicietà Ticinese di Apicoltura

SCIV - Schweizerische Carnicaimker-Vereinigung

VSMB - Verein Schweizerischer Mellifera Bienenfreunde
BIVS - Buckfastimkerverband Schweiz
VSWI - Verein Schweizer Wander-Imker
SPIV - Schweizerische Pollenimkervereinigung
SAV - Schweizerischer Apitherapie Verein
AGNI - Arbeitsgruppe naturgemässe Imkerei


Bienenforschung (sehr empfehlenswert!)
Schweiz. Zentrum für Bienenforschung Agroscope
Bieneninstitut Kirchhain - Veröffentlichungen
Universität Hohenheim
Universität Würzburg

Arbeitskalender
Interaktiver Arbeitskalender (Pit Fritz)
Interessengemeinschaft Biene
Schweizer Wanderimker (SBZ 2008)

Betriebsweise
Imkern mit Dadant (Reiner Schwarz)
Mini Plus
(SBZ 2013 - Bruno Kaufmann und Rita Friedrich)
Tipps und Tricks (Dr. Pia Aumeier)

Literatur
Schweizerische Bienenbuch (VDRB)
Mein Leben mit den Bienen
(Robert Henne)
Imkern rund ums Jahr (Geert Staemmler)
Einfach imkern (Dr. Gerhard Liebig)
Die Waldtracht (Dr. Gerhard Liebig)
Am Flugloch (Heinrich Storch)

Siegelimker
Swisshoney

Waagvölker
Standortübersicht
Waagvolk in Gansingen

Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV
Varroatose
Sauerbrut
Faulbrut

Imkereifachgeschäfte
Bienen-Meier, Künten (ganzes Imkersortiment)
VSI Schweiz (ganzes Imkersortiment)
Bienen Roth & Co, Wila (ganzes Imkersortiment)
Med 3, Winterthur (ganzes Imkersortiment)
Andermatt BioVet AG, Grossdietwil (Varroa, Wachsmotte, Schutzausrüstung)
RICHLIWACHS, Malters (Wachsverarbeitung & Mittelwände giessen)
apirama gmbh, Solothurn (Wachsverarbeitung & Mittelwände giessen)
Hostettler-Spezialzucker AG, Lenzburg (Futtermittel für Bienen)

Imkertage in Süddeutschland mit grossen Verkaufsausstellungen
09./10. April 2016, Badischer Imkertag, Triberg im Schwarzwald
21. - 23. Oktober 2016, Berufsimkertag, Donaueschingen


Feuerbrand Aargau
Liebegg

Zeitschriften
Schweizerische Bienen-Zeitung (Download früherer Jahrgänge)
Deutsche Imkerzeitschriften

Videos
SRF aktuell zu Besuch bei Aarg. Grundkursleitern und -teilnehmern (17. April 2014)
Achtung Sauerbrut!
Grundkurs div. Videos (Imkerschulung, Jakob Künzle, Oberhelfenschwil)
Königinnenzuchtkurs div. Videos (Imkerschulung, Jakob Künzle, Oberhelfenschwil)
Faszination Bioimkerei (Thomas Amsler Schupfart, Martin Dettli Dornach)
Von der Auswinterung bis zur Einwinterung (Dr. Gerhard Liebig)
Die Rache der Schöpfung - Untergang der Bienen (arte Dokumentation)


Foren
landlive.de
imkerforum.ch

imkerforum.de
derimker.de
bieneaktuell.com

Varroamilbe

Bekämpfungsstrategien

Die Varroamilbe spielt im Zusammenhang mit Völkerverlusten und Bienenkrankheiten eine zentrale Rolle. Deshalb ist ihr während des ganzen Jahres grosse Beachtung zu schenken.

Varroakonzept Bienengesundheitsdienst

Drohnenschnitt
Drohnen schneiden mit System

 

Komplette Brutentnahme und Fangwabenverfahren

Magazin
komplette Brutentnahme
Fangwabenverfahren


Schweizerkasten

komplette Brutentnahme

 

Varroa-Befallsmessung mit Puderzucker

Mit dieser Methode kann der Varroabefall innerhalb eines Volkes abgeschätzt werden.

Dadurch können Aussagen zu folgenden Fragen gemacht werden:
- Wie stark ist die Varroabelastung im Volk?
- Muss eine unverzügliche Varroabehandlung stattfinden?
- War die Varroabehandlung erfolgreich?
- Hat eine Reinvasion stattgefunden?
- etc.

Veröffentlichungen des Bieneninstitutes Kirchhain

Varroa-Befallsmessung mit Puderzucker
Kurzanleitung
Video

  


 

Varroa-Winterbehandlung 2014/2015

Die Winterbehandlung ist ein zentraler Bestandteil der alternativen Varroabekämpfung. Denn nur mit einer  Reduktion der Varroamilben im Winter können unsere Bienenvölker mit einer tiefen Varroapopulation in den Frühling starten.

Im Zusammenhang mit der Winterbehandlung sind folgende Punkte zu beachten:

- Jede Milbe, welche wir mit der Winterbehandlung aus dem Volk bringen, kann sich im Frühling nicht mehr vermehren.
- Mit der Winterbehandlung lassen sich bis zu 95% der Varroamilben in einem Volk eliminieren.
- Rückinvasionen im Spätherbst können die Varroapopulationen in kurzer Zeit wieder ansteigen lassen. Es ist möglich, dass nach der Behandlung mehr als 400 Milben auf die Winterunterlagen fallen!
- Um eine optimale Wirksamkeit erreichen zu können, sollten die Völker brutfrei sein. Dies ist meist 3 Wochen nach den ersten Frostnächten im November der Fall. In den meisten Jahren kann deshalb die Behandlung auf Mitte/Ende Dezember eingeplant werden.
- Wer mit der Varroabehandlung bis in den Januar zuwartet, läuft Gefahr, dass die Winterbehandlung nicht mehr bei optimalen Temperaturen durchgeführt werden kann.


Tipps:
- Alle Völker behandeln. Keinesfalls mit dem natürlichen Milbenfall von einem Volk auf die anderen Völker schliessen. Der Varroabefall kann innerhalb eines Bienenstandes sehr unterschiedlich sein.
- Es soll genügend warm sein um eine gute Wirksamkeit erreichen zu können (rund 5°C je nach Behandlungsmethode).
- Winterbehandlung gemäss Anleitung durchführen.
- Entsprechende Schutzmassnahmen tragen.
- Falls 2 Wochen nach der Winterbehandlung mehr als 500 Milben auf die Unterlage fallen, empfiehlt sich eine zweite Verdampfung möglichst früh im Januar. Spühen und Träufeln sollte nur 1x angewendet werden

 

Meine persönliche Bekämpfungsmethode - der Gasoxalsäureverdampfer

OXS Verdampfer STF

- Sehr gute Bienenverträglichkeit
- Hohe Wirksamkeit (Der Ventilator bläst den Oxalsäuredampf ins Volk)
- Schnelle Arbeitsweise (2min pro Volk)
- Wärmequelle ausserhalb der Beute (keine Brandgefahr, keine Brandspuren an Beuten, keine verbrannten Bienen)
- Kein öffnen der Völker notwendig – geringe Störung der Völker
- Auch für die Varroabehandlung von Schwärmen und brutfreien Ablegern sehr gut geeignet.

Vertrieb u.a.
Imker-Shop, 8555 Müllheim, Schweiz

GTM Metallbau - Montage, 4153 Peilstein, Österreich